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Seit 1967 richtet Braun einen Wettbewerb aus, den BraunPreis. In dieser Kontinuität ist das - erst recht für ein Privatunternehmen - einmalig. Im Jahr 2001 hat der BraunPreis neue Regularien. So dürfe
Dahinter steckt der Gedanke, dass es im wirklichen Leben, auf den Märkten auch so abläuft. Der Käufer hat die freie Entscheidung. Das ist gut so, denn der Wettbewerb mehrt wie wir wissen die Qualität, die Innovation und die Kreativität. Das ist ein Stück Wirklichkeit. Das ist ein Aspekt, der mir in den Designschulen heute zu kurz kommt. Da lernt man zu wenig, sich und seine Arbeit darzustellen. Wie plausibel präsentiere ich mich? Wie komme ich überhaupt an? Wir Juroren verkneifen es uns, den besten zu benennen. Wir suchen fünf aus, die wir für geeignet halten, die sich dann selbst präsentieren. Unser Publikum besteht aus Persönlichkeiten, die mit Design zu tun, die etwas von der Materie verstehen. Sie sind eingeladen ihr Votum abzugeben. Das alles findet in einer kammermusikalischen, überschaubaren Größenordnung statt. Es geht nicht um populistische TED-Spielchen, sondern um neue Impulse für die Wettbewerbslandschaft.
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