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airDome
Der „airDome“ ist ein aufblasbares, selbsttragendes Zelt, dessen Konstruktion gleichzeitig der Isolation dient und das über ein regulierbares Belüftungssystem verfügt.
Die einzelnen Polygone der Konstruktion sind Luftkammern, die das Zelt durch ihre geometrische Anordnung aufrichten und stabilisieren, sobald sie mit Luft gefüllt werden. Die entstehende Kuppel, die dem geodätischen Prinzip, das auch Buckminster Fuller verwendete, folgt, ist besonders stabil. Dies führt dazu, dass auf Abspannschnüre verzichtet werden und das Zelt lediglich mit Heringen am Boden befestigt werden kann. Über ein regulierbares Belüftungssystem kann die Luftzirkulation bestimmt werden, so dass bei extremer Kälte das Austreten warmer Luft verringert werden kann.
Aufgrund der isolierend wirkenden Zeltwand eignet sich der „airDome“ besonders für den Einsatz in Katastrophengebieten. Menschen, die ihr Heim verloren haben, erhalten mit dem „airDome“ eine vorübergehende Unterkunft, die sie vor extremen Temperaturen und Wetterverhältnissen schützt. Neben dem Einsatz als Notunterkunft kann der „airDome“ als Schnelleinsatzzelt für Feldlazarette, Rettungsdienste und Expeditionen, aber auch als Campingzelt Verwendung finden.
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Jury Begründung:
Diese neuartige Form der Zeltkonstruktion, die Luft als stabilisierende Kraft einsetzt und sie gleichzeitig als Isolation für unterschiedliche klimatische Verhältnisse nutzt, ist eine gelungene Evolution einer bestehenden Technologie. Das an die Arbeiten von Buckminster Fuller angelehnte geodätische Design führt zu einer eleganten Kombination von Form und Funktion.
Das Gewicht des Zelts könnte es möglicherweise zu einem für den Bereich des Campings ungeeigneten Produkt machen, jedoch erkennt die Jury das Potential der Arbeit für den Einsatz im Rahmen von Hilfsmaßnahmen in Katastrophensituationen an.
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