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Sie sind Jurymitglied beim BraunPreis; was hat Sie bewogen, diese Funktion zu übernehmen?
Für mich war es eine große Ehre, dass ich gefragt wurde, in der Jury dieses international anerkannten Wettbewerbs mitzuwirken. Ich denke, dass meine Erfahrungen aus 13 Jahren Technik und Design bei Braun eine gute Basis sind, Expertisen aus technischer Sicht zu geben und aus gestalterischer Perspektive urteilen zu können. Ich finde es unglaublich spannend herauszufinden, welche Visionen junge Leute für zukünftige Produkte haben und wo die globalen Unterschiede liegen. Als Projektleiter des letzten BraunPreises hatte ich die Gelegenheit, z.B. Mai Felip, Jurymitglied 1999, kennen zu lernen. Der Kontakt mit ihr gab mir z. B. Einblick in die spanische Designentwicklung und ermöglichte ein Eintauchen in diese Kultur und Tradition. Gaudi, Dali und viele andere spanische Künstler, Designer und Architekten erscheinen mir heute in einem anderen Licht. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den anderen Jurymitgliedern, die sicherlich über die Juryarbeit hinaus effektiv und Gewinn bringend sein wird. Aus meiner Erfahrungen beim letzten BraunPreis kann ich sagen, dass die Juryarbeit höchste Aufmerksamkeit und Konzentration von allen Mitgliedern fordert. Jede einzelne Arbeit, besonders in der zweiten Juryrunde, wird in allen Aspekten genauestens geprüft, um gerecht urteilen zu können.
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Welche Aufgabe müssen Sie als Techniker innerhalb der Jury im BraunPreis erfüllen und wie gehen Sie bei der Bewertung der Entwürfe vor?
In erster Linie habe ich die Arbeiten auf ihre technische Plausibilität zu prüfen. Inwieweit einfache Lösungen für technische komplexe Probleme gegeben werden, ist für mich ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung.
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